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Modellflugurlaub auf der Tannenalm (Zillertal)

Nach dem letzten Urlaub (2008) auf der Tannenalm, kurzen Gesprächen auf dem Fluggelände war sofort klar das 2009 wieder ein Modellflugurlaub auf der Tannenalm sein muss. Frank, Uli, Wolfgang, Martin + Silke, Kai + Nicole + Philipp entschlossen sich im Juni 2009 die Alm zu stürmen. Termin war vom 28.06. bis 01.07.

Tannenalm von oben

 

 

Anreisetag (28.06.):

Nachdem die Autos  vollgeladen waren bis unter die Decke, machten wir uns auf gen Süden. Auf der Tannenalm angekommen bezogen wir unser Quartier und luden den Fliegerpark aus. Im Stallgebäude steht dafür ein schön eingerichteter Modellbauraum zum verstauen der Modelle, Fersteuerungen und Ladegeräte zur Verfügung. Wir hatten natürlich für jede Wetterlage was zum Fliegen dabei. Unsere "großen" Modelle konnten wir an diesem Tag jedoch im Hangar lassen, da das Wetter etwas "durchwachsen" war.

Hangar Modellflugzeuge

So packten wir gleich HLG´s und die kleinen Segler aus und flogen einige Runden. Der Wind ließ uns im Stich. Das hieß, man musste sich auf die Thermik verlassen. Wir kamen an diesem Tag doch noch auf eine enorme Flugzeit.

Duo Discus RCF Piloten
Lichtspiele  

Die nächsten Tage sollten laut Helmut (Wirt) immer besser werdendes Wetter bringen. So beendeten wir den Tag mit einem leckeren Abendessen im Restaurant und einem herrlichen Panoramablick.

 

 

Tag 2 (29.06.):

Der 2.Tag fing leider so an, wie der 1. aufgehört hatte. Total Wolkenverhangen! Naja, nur nicht unterkriegen lassen. Fliegerkollegen die zur selben Zeit wie wir auf der Tannenalm waren hatten, einen MPX Easystar als Schlepper missbraucht und EPP-Nuris geschleppt.

F-Schlepp Nurflügel

 

 

 

So langsam stiegen dann die Wolkenfetzen aus dem Tal raus und das Wetter wurde etwas besser. An der Hangkante wurde aufgestuhlt und der schöne Blick (Bild o.r.) genossen. Bei dieser Wetterlage haben wir gelernt, ein HLG ist ein muss! Und es wurde gekämpft das man wieder hoch kommt (Bild u.r.). Wer findet den Flieger auf dem Bild =)?

Warten auf Thermik

Talblick

DuoDiscus Uli

Wo ist die Thermik

 

 

 

Nachdem es langsam thermisch gen Himmel ging, wurde aufgerüstet. Die Flitsche wurde zum Starten vorbereitet. Dafür wir ein Erdanker ca.60Meter unterhalb des Flitschengestells in den Boden gedreht. Der Ring am Gummi wird in einen Griff eingehängt und dann heißt es "zzziiiieeeehhheeeennn". Der Ring wird wird oben am Auslösehaken im Gestell eingehängt. Bei dem Gummi sind oben am Einhängepunkt ca. 30Kg !!! Zugkraft drauf.

Flitschenaufbau

DG300 und DG1000

Startvorbereitungen

Gummi ausziehen

 

 

Der erste Starter war Uli, der es kaum erwarten konnte.

Start SB5

Start SB5_2

Ausklinken SB5

Höhe gewinnen

Mit dem Flitschenstart ist man sicher vor "schlechten" Werfern und man bekommt eine Startüberhöhung von ca.40m raus. Da bleibt einem etwas mehr Zeit zum Thermik suchen. Leider war Uli nicht fündig nach dem begehrten Aufwind und kam wieder zur Landung.

Landung SB5

 

 

 

.Franks DG1000 hatte irgendwie keine Lust auf Flitsche. Leider war die "Flitschenkupplung" kaputt und den enormen Belastungen nicht gewachsen. Darauf hin wurde von Uli per "Speerwurf" die DG1000 in ihr Element übergeben. Leider hatte Frank auch kein Glück und kam wieder zur Landung.

DG1000 Handstart

DG1000 Bergkulisse

Vorbeiflug DG1000

Landung DG1000

 

 

 

Nächster Versuch, das musste doch gehen. Die DG300 von Kai sollte sich nun in Ihrem Element beweisen. Mit Erfolg. Ganz langsam ging es nach oben. Durch die Sonne kam es immer wieder zu Wolkenschwaden, die aus dem nassen Tal aufstiegen und damit zu Überentwicklungen der Wolken.

Startvorbereitungen DG300

Start DG300

Thermikanschluss DG300

Bergkulisse DG300

Nach ein paar Runden und ein bisschen Höher zogen Schwaden durchs Flugfeld. Aber der Flieger war dann wieder einwandfrei zu sehen.

DG300 in Wolken

DG300 Wolkengrenze

 Nach kurzer Zeit gesellte sich ein "Naturtalent" dazu. Dies hat zu echter Begeisterung bei allen Modellfliegern geführt, und ist der beste Beweis das die Vögel keine Angst vor unseren Fliegern haben. Der Vogel heftete sich als "Wingman" an meine rechte Flächenspitze und wendete sich die nächsten 5 Minuten nicht von dieser ab.

Flugzeug mit Vogel Flugzeug mit Vogel1
Flugzeug mit Vogel2 Flugzeug mit Vogel3

Nach ca 20 Minuten kam dann die Landung, ohne Flügelmann.

DG300 im Landeanflug

 

 

Es zogen dann leider wieder gelegentliche Schauer auf und wir flogen noch mit HLG´s und Elektromodellen. Trotz dem Regen ein Klasse Tag! Dann war relaxen angesagt:

 Philipp chillt

 

 

Tag3 (30.06.):

Der 3.Tag war noch vielversprechender als die ersten 2 Tage. Es wurden wieder alle Flieger ausgepackt und losgelegt.

Tannenalm Panorama

Startvorbereitungen Tannenalm

Vorbeiflug SB5

Uli mit SB5

Auch Franks DG1000 war nun wieder "Flitschenfähig" (repariert).

DG1000 auf Flitsche

 

 

 

An der Bergwelt und diesem Ausblick kann man sich einfach nicht satt sehen. Besonders bei so einem Wetter. Natürlich wurden auch Kontakte geknüpft und gefachsimpelt.

Startstelle Tannenalm

Modellflieger Gespräche

 

 

Zwischendurch (18Uhr) hat sich natürlich auch mal der kleine Hunger gemeldet und es wurde bei Helmut und Birgit im Restaurant wieder sehr gut gespeist. Es gab traditionell eine Haxe (Achtung: Krankentransport anschließend notwendig!!!!)
 

Philipp beim Essen

Martin und Silke mit Haxe

 

Anschließend wurde, soweit noch möglich, natürlich wieder dem Hobby nachgegangen und wie die Jugend heute sagt "gechillt".

Dou Discus vor Alpenpanorama

Frank und Uli

Vor dem Hangar

Abendstimmung

Sonnenuntergang mit Flugzeug

Vor dem Hangar 2

Das super Wetter wurde bis zum Schluß ausgenutzt.

Nein, Kai hatte nach der riesen Haxe sicher keinen Hunger mehr =)!

Kai isst Akku

Slowflyer torquen

 

Tag 4 (01.07.):

Helmut hatte recht was das Wetter anging. Es wurde von Tag zu Tag etwas besser. Wir packten sogar gleich morgens die Sonnencreme aus und beugten vor. Denn vorbeugen ist bekanntlich besser als auf die Schuhe brechen =)

Frank drohte dem Wetter sogar, indem er seine große ASH26 (6 Meter) aufgebaut hat. Kai hat auch seinen Großsegler ausprobiert bis Thermik vorhanden war. Am Nachmittag zogen leider Regenschauer auf und die ASH musste warten. Wir flogen an diesem Tag hauptsächlich HLG und kleine Segler (2 Meter). Das Wetter sah echt gut aus aber es ging leider nicht viel.  

Sonnencreme ASH26 Startklar
Warten auf Thermik Großsegler Test
   

 

 

So hatten wir unseren Spaß bis abends, wo wir noch elektrisch geflogen sind. Selbst der "Chef" persönlich hat sich die Ehre gegeben.

Suchoi 29 vor Berkulisse Talblick Tannenalm
Helmut mit T-Rex600 Su29 von Uli

 

 

Tag 5 (02.07.):

Der letzte und 5. Tag brachte Bombenwetter! Begonnen wurde dieser, wie jeden Tag, mit einem kräftigen Frühstück zur Stärkung.

 Frühstück Tannenalm

Leider war an diesem Tag unsere Abreise geplant. Wir haben die Zimmer geräumt, gleich wieder gebucht =), und das nötigste, was wir nicht mehr benötigten in die Autos geladen. Diesen Tag haben wir uns aber fliegerisch nicht entgehen lassen. Wir sind noch geblieben und haben das super Wetter genutzt.  Frank hat gleich seine ASH ausgepackt. Er wollte doch einmal mit ihr fliegen!

Schönes Modellflugwetter ASH 26 aufrüsten

Also nach dem Aufbau noch ein bisschen gewartet und los gings. Uli hat schon mal vorgetestet und es ging! Der Wind frischte zusätzlich auf. Frank machte sich fertig und startete an der Flitsche. Mit 2 Gummis à 30Kg Zugkraft ging es heftig in den Himmel!  

 

ASH26 Startvorbereitungen ASH26 Start
ASH26 Steigflug Überflug
ASH26 sticht ins Tal ASH26 Thermik

Uli "rockte" auch noch für ein schönes Abschlussbild am Hang vorbei und kam dann zur Landung.

SB5 SB5 Landung

Die Thermik war teilweise so gut das selbst "Müllsäcke" auf Strecke gingen.

Gleitschirm

 

 

Es war noch ein herrlicher Abschluss des Urlaubs. Wir flogen noch bis ca 14.30Uhr an diesem Tag und haben dann langsam mit dem Abbau angefangen. Dies war genau der richtige Zeitpunkt. Es zog nämlich kurz drauf ein heftiger Wind mit Gewitter auf. So haben wir alles rechtzeitig und trocken ins Auto bekommen. Die Abreise viel allen sehr schwer, aber was sein muss, musste sein!

Tannenalm, wir kommen 2010 wieder!!!! Wir denken, die Bilder sprechen für sich!

 

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