Flugplatz-Ordnung 

1.

Jeder Benutzer des Fluggeländes ist an die Flugplatzordnung gebunden und hat sich so zu verhalten, dass kein anderer gefährdet, behindert oder belästigt wird.

2.

Grundsätzlich muss sich jeder Pilot in den Flugleitertagesbericht eintragen. Der Flugbetrieb darf erst aufgenommen werden, wenn ein volljähriges Vereinsmitglied als Flugleiter eingesetzt und eingetragen ist. Dieser darf während seiner Dienstzeit selbst kein Modell betreiben, wenn mehr als vier Modelle am Flugbetrieb teilnehmen.

3.

Während der Zeit von 12:00 Uhr bis 13:00 Uhr sowie abends ab 20:00 Uhr ist der Betrieb von
Verbrennungsmotoren nicht gestattet.
Am Karfreitag ganztags und am Totensonntag bis 13:00 Uhr besteht für alle Modelle Flugverbot.

4.

Auf dem Modellfluggelände dürfen nur in Deutschland gesetzlich zugelassene Frequenzen und Fernsteuersysteme für das Betreiben von Flugmodellen eingesetzt werden. Dies ist vom Flugleiter zu überprüfen.

5.

Vor dem Einschalten des Senders hat sich jeder Pilot davon zu überzeugen, dass der von ihm benutzte Kanal frei ist und muss seine eigene Frequenzmarke anbringen. Je Kanal darf nur eine Marke angebracht sein. Davon befreit sind die Benutzer von  2,4 GHz-Anlagen.

6.

Alle Flugmodelle dürfen den zugelassenen Lärmpegel von 84 dB(A) / 7 m bzw. 71 dB(A) / 25 m nicht überschreiten.

7.

Alle Flugmodelle sind grundsätzlich hinter der Abschrankung auf den Montagetischen und Abstellplätzen auf- und abzubauen. Um eine Verunreinigung des Erdreiches zu vermeiden, ist beim Betanken eventuell austretender Kraftstoff aufzufangen und umweltgerecht zu entsorgen.

8.

Die maximale Flughöhe ist auf 300 m über Grund begrenzt.

   

9.

Das Überfliegen der Montage- und Abstellplätze, der Hütte sowie des Parkplatzes ist verboten.

10.

Der Standort der Piloten ist auf den angelegten Pilotenplätzen die sich links und rechts neben dem Zugang zur Startbahn befinden. Es können vom Flugleiter auch andere Plätze zugewiesen werden.

11.

Nur die am Flugbetrieb teilnehmenden Piloten oder Fluglehrer mit Flugschüler haben Zutritt zum Pilotenplatz,
alle anderen Personen müssen sich hinter der Abschrankung aufhalten.

12.

Vor jedem Start bzw. jeder Landung muss der jeweilige Pilot die anderen Piloten durch einen deutlichen Zuruf "kann ich starten?" bzw. "ich lande!" von seiner Absicht informieren. Wird ein Modell vom Platz zurückgeholt, so ist dies deutlich erkennbar zu machen.

13.

Befinden sich Personen auf dem Fahrweg oder auf landwirtschaftlichen Flächen, sind diese möglichst hoch
(> 50 m) zu überfliegen, oder das Modell ist zu landen.

14.

Der Motor muss nach der Landung vor der Abschrankung abgestellt werden.

15.

Gastflieger und neue Piloten haben eine gültige Haftpflichtversicherung für Flugmodelle mit ausreichender Deckung vorzulegen und müssen vor "Erstbenutzung" entsprechend vom Flugleiter eingewiesen werden. Dies ist durch ihre Unterschrift zu bestätigen. Bei einem Verstoß gegen diese Flugplatz-Ordnung übernimmt der Verein und der Besitzer des Platzes keine Haftung.

16.

Bei unbefugtem Betreten des Fluggeländes übernimmt der Verein keine Haftung.

17.

Wer wiederholt gegen die Flugplatz-Ordnung verstößt, erhält Flugverbot oder kann aus dem Verein ausgeschlossen werden.


Diese Flugplatz-Ordnung ersetzt alle bisherigen Fassungen.


Crailsheim, im Dezember 2014                                                                                                        


RC- Fliegerclub Crailsheim e.V.
Der Vorstand

 

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